Als ich dort ankam, hatte ich relativ schnell das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Körperlich entsprach sie im Großen und Ganzen den Bildern, auch wenn sie älter wirkte als angegeben. Das allein hätte mich nicht gestört. Was mich aber sofort irritiert hat, war ihre Stimmung. Sie wirkte angespannt, genervt und irgendwie nicht wirklich anwesend. Schon früh griff sie zu ihrem Handy und ließ ein Video laufen, dem sie mehr Aufmerksamkeit schenkte als mir. Die Begegnung selbst fühlte sich von Anfang an mechanisch an. Es gab keinen Aufbau, kein spielerisches Herantasten, keine echte Verbindung. Alles wirkte funktional und lustlos. Das laufende Handy hat mich zunehmend gestört, weil es mir das Gefühl gab, dass ich eigentlich nur „nebenbei“ stattfinde. Als ich später darum bat, es auszuschalten, wurde deutlich, dass sie gar nicht verstanden hat, warum mich das stört. Erst nach mehrmaligem Erklären ging sie darauf ein, allerdings mit einer schnippischen Haltung, die mir klar gezeigt hat, dass sie innerlich schon längst woanders war.
Währenddessen hatte ich mehrfach das Gefühl, dass sie mir Dinge unterstellt, die nicht zutrafen – etwa, dass ich nicht vorsichtig genug sei, obwohl ich sehr bewusst und achtsam war. Gleichzeitig blockte sie Vorschläge oder Veränderungen ab. Irgendwann wurde mir klar, dass ich auf diese Art von Begegnung keine Lust habe. Es fühlte sich leer an, respektlos und schlicht langweilig.
Als ich dann ruhig sagte, dass ich gehen werde, war sie zunächst irritiert und schien es nicht ernst zu nehmen. Erst als ich begann, mich tatsächlich anzuziehen, kippte die Situation. Plötzlich wollte sie reden, Nähe herstellen, das Gespräch verlängern. Es wirkte auf mich so, als würde sie in diesem Moment merken, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat.
Ich habe ihr offen gesagt, dass ich mich respektlos behandelt fühle und dass ich auf Augenhöhe behandelt werden möchte. Ich war freundlich zu ihr, sie aber nicht zu mir. Als sie dann begann, persönliche Fragen zu stellen und Mitgefühl zu zeigen, habe ich gemerkt, dass sich etwas bei ihr bewegt – aber für mich war der Punkt überschritten. Meine Stimmung war weg, mein Vertrauen auch. Ich wollte nicht bleiben, nur weil sich das Blatt plötzlich wendet.
Beim Gehen hatte ich das Gefühl, dass es ihr unangenehm war, wie die Situation geendet ist. Sie schien das Bedürfnis zu haben, nicht als Verursacherin dieses Abbruchs dazustehen. Für mich war jedoch klar, dass es richtig war zu gehen. Ich bin ohne Wut, aber auch ohne Zweifel gegangen.
Rückblickend war diese Erfahrung für mich wichtig, weil sie mir sehr deutlich gezeigt hat, wo meine Grenze liegt. Ich erwarte keine Perfektion, aber Präsenz, Respekt und ein Mindestmaß an echter Begegnung. Wenn das fehlt, bin ich bereit, konsequent zu gehen – auch wenn es bedeutet, einen Termin frühzeitig (nach 20 min) zu beenden.
Alles im allem würde ich nicht nochmal ein Treffen vereinbaren und auch jeden davon abraten, der etwas mehr sucht als nur als Nebenschauplatz bedient zu werden.
Währenddessen hatte ich mehrfach das Gefühl, dass sie mir Dinge unterstellt, die nicht zutrafen – etwa, dass ich nicht vorsichtig genug sei, obwohl ich sehr bewusst und achtsam war. Gleichzeitig blockte sie Vorschläge oder Veränderungen ab. Irgendwann wurde mir klar, dass ich auf diese Art von Begegnung keine Lust habe. Es fühlte sich leer an, respektlos und schlicht langweilig.
Als ich dann ruhig sagte, dass ich gehen werde, war sie zunächst irritiert und schien es nicht ernst zu nehmen. Erst als ich begann, mich tatsächlich anzuziehen, kippte die Situation. Plötzlich wollte sie reden, Nähe herstellen, das Gespräch verlängern. Es wirkte auf mich so, als würde sie in diesem Moment merken, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat.
Ich habe ihr offen gesagt, dass ich mich respektlos behandelt fühle und dass ich auf Augenhöhe behandelt werden möchte. Ich war freundlich zu ihr, sie aber nicht zu mir. Als sie dann begann, persönliche Fragen zu stellen und Mitgefühl zu zeigen, habe ich gemerkt, dass sich etwas bei ihr bewegt – aber für mich war der Punkt überschritten. Meine Stimmung war weg, mein Vertrauen auch. Ich wollte nicht bleiben, nur weil sich das Blatt plötzlich wendet.
Beim Gehen hatte ich das Gefühl, dass es ihr unangenehm war, wie die Situation geendet ist. Sie schien das Bedürfnis zu haben, nicht als Verursacherin dieses Abbruchs dazustehen. Für mich war jedoch klar, dass es richtig war zu gehen. Ich bin ohne Wut, aber auch ohne Zweifel gegangen.
Rückblickend war diese Erfahrung für mich wichtig, weil sie mir sehr deutlich gezeigt hat, wo meine Grenze liegt. Ich erwarte keine Perfektion, aber Präsenz, Respekt und ein Mindestmaß an echter Begegnung. Wenn das fehlt, bin ich bereit, konsequent zu gehen – auch wenn es bedeutet, einen Termin frühzeitig (nach 20 min) zu beenden.
Alles im allem würde ich nicht nochmal ein Treffen vereinbaren und auch jeden davon abraten, der etwas mehr sucht als nur als Nebenschauplatz bedient zu werden.


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