Groß angekündigt – klein geliefert
Mit der Erwartung auf großes erotisches Kino habe ich mit Belinda, die im Markt auch als Julietta unterwegs ist, ein längeres Date vereinbart. Die Annoncen versprachen einiges: Lust, Hingabe, Kribbeln, Verschmelzen, prickelnde Dildospiele und ein Busen, der angeblich nach intensiven Berührungen lechzt.
Kurz gesagt: Man rechnet mit einem Feuerwerk.
Bekommen habe ich eher eine Energiesparlampe.
Der Anfang war noch recht vielversprechend. Optisch durchaus ansprechend und die Unterhaltung angenehm. Man denkt sich also: gut, vielleicht steckt hinter der poetischen Annoncenlyrik ja tatsächlich etwas Substanz.
Leider stellte sich beim praktischen Teil sehr schnell heraus, dass die Realität mit den Werbeversprechen ungefähr so viel zu tun hat wie ein Prospektbild mit dem tatsächlichen Hotelzimmer.
Während diverser Aktivitäten hielt die Dame ihre Hand permanent dort, wo sie offenbar die größte emotionale Bindung hat – zwischen ihren eigenen Beinen. Ob beim Französisch oder beim Akt spielte dabei keine Rolle. Das fördert die Atmosphäre ungefähr so sehr wie ein Telefonklingeln beim Candle-Light-Dinner.
Die Auswahl an Stellungen bewegte sich im überschaubaren Bereich. Der Gesamteindruck war eher der einer Pflichtübung. Von Hingabe, Spieltrieb oder dem angekündigten Kribbeln war jedenfalls nichts zu spüren.
Auch einige der in der Annonce groß angekündigten Highlights erwiesen sich als eher theoretischer Natur. Die erwähnten Dildospiele wurden freundlich, aber bestimmt ins Reich der Fantasie verbannt.
Und der Busen, der laut Text nach intensiven Berührungen verlangt? Nun ja – möglicherweise bezog sich das eher auf bewundernde Blicke aus sicherer Entfernung.
Unterm Strich bleibt der Eindruck eines Treffens, bei dem die Annonce deutlich mehr Leidenschaft zeigte als die Realität.
Wer also ein hingebungsvolles erotisches Erlebnis erwartet, wird bei gleicher performance vermutlich ähnlich ernüchtert sein wie ich.
Wer hingegen einfach nur nett plaudern möchte, ist hier gar nicht so schlecht aufgehoben. Dafür eignet sich allerdings auch eine Bar – unter Umständen sogar günstiger, und mit etwas Glück hat man am nächsten Morgen wenigstens einen dicken Kopf und vielleicht sogar Gesellschaft.
Mein Fazit zum erotischen Wert des Treffens: mangelhaft.
Oder sie hatte einen verdammt schlechten Tag, aber auch den kann eine professionelle meistern.
Mit der Erwartung auf großes erotisches Kino habe ich mit Belinda, die im Markt auch als Julietta unterwegs ist, ein längeres Date vereinbart. Die Annoncen versprachen einiges: Lust, Hingabe, Kribbeln, Verschmelzen, prickelnde Dildospiele und ein Busen, der angeblich nach intensiven Berührungen lechzt.
Kurz gesagt: Man rechnet mit einem Feuerwerk.
Bekommen habe ich eher eine Energiesparlampe.
Der Anfang war noch recht vielversprechend. Optisch durchaus ansprechend und die Unterhaltung angenehm. Man denkt sich also: gut, vielleicht steckt hinter der poetischen Annoncenlyrik ja tatsächlich etwas Substanz.
Leider stellte sich beim praktischen Teil sehr schnell heraus, dass die Realität mit den Werbeversprechen ungefähr so viel zu tun hat wie ein Prospektbild mit dem tatsächlichen Hotelzimmer.
Während diverser Aktivitäten hielt die Dame ihre Hand permanent dort, wo sie offenbar die größte emotionale Bindung hat – zwischen ihren eigenen Beinen. Ob beim Französisch oder beim Akt spielte dabei keine Rolle. Das fördert die Atmosphäre ungefähr so sehr wie ein Telefonklingeln beim Candle-Light-Dinner.
Die Auswahl an Stellungen bewegte sich im überschaubaren Bereich. Der Gesamteindruck war eher der einer Pflichtübung. Von Hingabe, Spieltrieb oder dem angekündigten Kribbeln war jedenfalls nichts zu spüren.
Auch einige der in der Annonce groß angekündigten Highlights erwiesen sich als eher theoretischer Natur. Die erwähnten Dildospiele wurden freundlich, aber bestimmt ins Reich der Fantasie verbannt.
Und der Busen, der laut Text nach intensiven Berührungen verlangt? Nun ja – möglicherweise bezog sich das eher auf bewundernde Blicke aus sicherer Entfernung.
Unterm Strich bleibt der Eindruck eines Treffens, bei dem die Annonce deutlich mehr Leidenschaft zeigte als die Realität.
Wer also ein hingebungsvolles erotisches Erlebnis erwartet, wird bei gleicher performance vermutlich ähnlich ernüchtert sein wie ich.
Wer hingegen einfach nur nett plaudern möchte, ist hier gar nicht so schlecht aufgehoben. Dafür eignet sich allerdings auch eine Bar – unter Umständen sogar günstiger, und mit etwas Glück hat man am nächsten Morgen wenigstens einen dicken Kopf und vielleicht sogar Gesellschaft.
Mein Fazit zum erotischen Wert des Treffens: mangelhaft.
Oder sie hatte einen verdammt schlechten Tag, aber auch den kann eine professionelle meistern.
