War heute bei einer Dame in Frankfurt, Kontakt lief am Vortag über WhatsApp. Terminfindung war schon leicht hakelig, am Ende wurde 13:30 Uhr am Hotel vereinbart.
Ich war pünktlich (eher leicht zu früh) da, gebe Bescheid – und dann ging das Warten los. Erst „noch ein paar Minuten“, dann sollte ich bitte nicht direkt vorm Hotel stehen, sondern um die Ecke gehen und ein Foto schicken, dass ich auch wirklich da bin. Gesagt, getan.
Nach 10 Minuten wieder geschrieben – Antwort: sie war gerade duschen, müsse sich noch fertig machen. Kann man machen, aber dann legt man den Termin vielleicht nicht genau auf die Zeit.
Danach zog sich das Ganze wie Kaugummi: immer wieder „noch ein paar Minuten“, „gleich“, „2–3 Minuten“. In der Realität stand ich am Ende über eine halbe Stunde draußen rum und kam mir langsam ziemlich verarscht vor.
Weitere Minuten vergehen, wieder Nachfrage, wieder Verzögerung. Irgendwann fragt sie ernsthaft, ob ich noch da bin. Nein, ich habe zwischenzeitlich einen Zweitwohnsitz gegründet. Kurz darauf Entschuldigung, sie schickt jetzt gleich Zimmernummer und Details. Spoiler: tat sie erstmal nicht.
Und als wäre das Ganze noch nicht absurd genug, sollte ich nochmal ein Foto schicken, um zu bestätigen, dass ich wirklich noch da bin – bevor ich dann endlich die Zimmernummer bekommen habe.
Ich war zu dem Zeitpunkt wirklich kurz davor zu gehen, weil es einfach nur noch genervt hat – genau in dem Moment kam dann aber endlich die Beschreibung, wie ich ins Hotel und zum Zimmer komme.
Nach insgesamt deutlich zu viel Rumstehen durfte ich dann hoch.
Optisch: wirklich top, Körper sehr gepflegt, da gibt’s nichts zu meckern. Freundlich war sie auch, hat gefragt, was ich mir wünsche und ob ich noch Extras hätte.
Jetzt kommt aber der Punkt, der das Ganze kippt: Dinge, die vorher klar über WhatsApp abgesprochen waren, wurden plötzlich relativiert oder direkt einkassiert.
Konkret:
- Zungenküsse waren vorher zugesagt → vor Ort „macht sie ungern“, Lippen angeblich zu trocken
- Auf Nachfrage: normales Küssen geht, aber „nicht so viel“ – was die ursprüngliche Begründung nicht unbedingt logischer macht
- Für mich in dem Moment komplett unlogisch: Entweder die Lippen sind das Problem oder nicht – ich hätte ja nicht angefangen, da mit der Zunge wie mit Schleifpapier drüberzugehen
- Entsprechend habe ich es gar nicht erst weiter probiert, weil die Grundstimmung schon so war, dass ich ziemlich sicher war, dass selbst daraus dann wieder irgendeine neue Einschränkung geworden wäre
- 69 war abgesprochen → plötzlich „geht nicht so gut wegen der Beine“
Man steht dann da und denkt sich: interessant, dass solche Details immer erst im Zimmer auffallen.
Ich habe sie darauf hingewiesen, dass genau diese Sachen vorher vereinbart waren. Wurde zur Kenntnis genommen, aber im Prinzip blieb es dabei.
Der Rest lief dann… sagen wir: funktional. Der BJ war tatsächlich gut, das muss man fairerweise sagen. 69 wurde dann auch kurz gemacht, aber eher widerwillig.
Was aber die ganze Zeit gefehlt hat: jede Form von echter Lust oder Stimmung. Sie hat zwar immer wieder gefragt, ob alles passt, aber gleichzeitig wirkte sie gelangweilt, fast schon im Autopilot.
Beim Sex selbst auch eher Dienst nach Vorschrift. Zusätzlich kam dann noch raus, dass sie ihre Tage hatte – was vorher auch nicht kommuniziert wurde. Hat mich persönlich nicht groß gestört, gehört aber für mich zur Transparenz dazu.
Ich hatte ursprünglich 40–45 Minuten ausgemacht, habe aber relativ schnell gemerkt, dass das hier nichts mehr wird. Nach vielleicht 15 Minuten innerlich schon durch gewesen und dann auch gesagt, ich würde es vorzeitig beenden.
Finanziell natürlich trotzdem voller Betrag – 120 € weg, keinerlei Entgegenkommen, obwohl vorher vereinbarte Leistungen so nicht erbracht wurden.
Fazit:
Optisch stark, Auftreten freundlich – aber Organisation chaotisch, Absprachen wenig wert und Stimmung maximal mittelmäßig.
Für mich kein Wiederholungsfaktor. Gibt bessere Alternativen, vor allem wenn man Wert darauf legt, dass das, was vorher besprochen wird, auch gilt.
