Liebe Angänger der schlagenden Zunft!
Stichwahl in Nürnberg. Und Uma ist auch da. Lauter stichhaltige Gründe (siehe Vorbericht). Also nichts wie hin in die Passionfactory …
Gruß
Raul
+++
Prost Prostata!
‚Q‘ wie Qual kommt im Alphabet vor ‚W’ wie Wahl. Sicherheitshalber beschloss ich, es am Sonntag genau andersrum zu halten. Erst Wahl, dann Qual. Nach erfolgter Stimmabgabe saß ich noch ein paar Minuten mit einigen anderen Frühwählern im benachbarten Café, ehe ich mich mit dem Frühstück für Uma gemütlich in Richtung Passionfactory aufmachte.
Rechtzeitig gesund
Die Sonne lachte vom Himmel, ich war bester Laune und Frau Dr. Sadote offensichtlich auch, als sie mir die Tür öffnete: Rechtzeitig vor unserem Treffen hatte sie die Nachwehen ihres Kurzurlaubs überstanden. Ihren Schilderungen zufolge saßen im Flieger zurück nach München ausnahmslos Menschen, die Bakterien und Viren verteilten: Was wohl dem so nicht erwartbaren Schietwetter auf den Kanaren geschuldet war.
Fusswärmer
Wir sprachen über Goldbarren, Tierarztbehandlungen und Elektromobilität, ehe es zum ersten Mal aufs Bett ging. Die Schwierigkeit bestand in der Folge darin, die gefesselten Arme soweit zu koordinieren, dass die Herrin mit der Fußmassage zufrieden war. Ich meine, ich versah meine Aufgabe ganz gut, denn mit viel Zungenspiel und warmem Atem konnte ich ihr zartes, etwas unterkühltes Fußwerk auf Temperatur bringen.
Gewichtszunahme
Meine Betriebstemperatur stieg wenig später ebenfalls kräftig. Eingehakt in die Hängevorrichtung der Deckenwinde und auf ganzer Länge gestreckt wurde ich vorne und unten mit Gewichten beschwert. ‚Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, es steigt der Schmerz, es sinkt die Gier‘. Der so Gepeinigte blickte mit geweiteten Augen ins fröhliche Gesicht der Foltermeisterin, die dem wippenden Gehänge zwischen den Beinen mit strammen Schlägen auf den Hintern weiteren Schwung verlieh. Wenn sich Uma mata-hari-gleich um das geschundene Objekt windet und ihren Körper anpresst, nimmt die kurzzeitig pausierende Lust wieder Fahrt auf. Liegt diese Femme fatale auf dem Strafbock vis-à-vis und stochert mit ihren bestrumpften Beinen in die Weichteile des Gegenübers, ist bald wieder alles im Gleichgewicht. In diesem Wechselspiel verlieren sich Raum und Zeit.
Frisch gezapft
Vielleicht führte meine eskalierende Atemfrequenz zu einem Einsehen der Zeremonienmeisterin: Behutsam pflückte sie mich vom Baum der Erkenntnis, ließ mich am Bett verschnaufen und reichte mir ein Getränk, das sie praktischer Weise aus eigenen Beständen hervorzauberte. Ich nahm dankend an. Es hat große Vorteile, dachte ich mir, dass MANN mit Uma an der Seite immer was zu trinken dabei hat! Damit aber genug der Wohltaten.
Stichqual
Laut Stundenplan stand heute eine besondere Prüfung an: Größere Nadeln oben, mehrere kleinere Nadeln unten. Ich war nach der Behandlung vom letzten Mal noch vollkommen geplättet, wie rückstandsfrei Perforationen der Papilla Mammae verlaufen. Da war am nächsten Tag definitiv nichts mehr zu sehen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Frau vom Fach agierte derart umsichtig, dass selbst das Scrotum nach Entfernen der drei Nadeln keinerlei Spuren aufwies. Besser kann es die erfahrenste Piercerin nicht machen. Schön mit anzusehen, wieviel Freude es Uma bereitet, wenn die Spitze ins Fleisch taucht. Das mildert den Schmerz, der sich unweigerlich ausbreitet. Geschmückt mit fünf Metall-Accessoires im Leib ging es an die zweite Stimmabgabe an diesem Tag.
Erdbeben
Ich hatte Frau Dr. Sadote gebeten, auf Facesitting zu verzichten, und stattdessen Atemreduktion auf die mir liebste Art und Weise zu praktizieren: Mehrere Lagen Nylon über Mund und Nase. In Verbindung mit den nun einsetzenden Maschinensalven der sicherste Weg, mich in meinen Gefühlen ertrinken zu lassen: Die Massagepistole hämmerte minutenlang auf höchster Frequenz, der Atem raste, die Nadeln vibrierten, der Dopaminspiegel stieg, das Denken verabschiedete sich, der Körper bebte und am Ende versah die Prostata ihren treuen Dienst. Gut, dass es sie gibt: Die Prostata und die Uma!
Stichwahl in Nürnberg. Und Uma ist auch da. Lauter stichhaltige Gründe (siehe Vorbericht). Also nichts wie hin in die Passionfactory …
Gruß
Raul
+++
Prost Prostata!
‚Q‘ wie Qual kommt im Alphabet vor ‚W’ wie Wahl. Sicherheitshalber beschloss ich, es am Sonntag genau andersrum zu halten. Erst Wahl, dann Qual. Nach erfolgter Stimmabgabe saß ich noch ein paar Minuten mit einigen anderen Frühwählern im benachbarten Café, ehe ich mich mit dem Frühstück für Uma gemütlich in Richtung Passionfactory aufmachte.
Rechtzeitig gesund
Die Sonne lachte vom Himmel, ich war bester Laune und Frau Dr. Sadote offensichtlich auch, als sie mir die Tür öffnete: Rechtzeitig vor unserem Treffen hatte sie die Nachwehen ihres Kurzurlaubs überstanden. Ihren Schilderungen zufolge saßen im Flieger zurück nach München ausnahmslos Menschen, die Bakterien und Viren verteilten: Was wohl dem so nicht erwartbaren Schietwetter auf den Kanaren geschuldet war.
Fusswärmer
Wir sprachen über Goldbarren, Tierarztbehandlungen und Elektromobilität, ehe es zum ersten Mal aufs Bett ging. Die Schwierigkeit bestand in der Folge darin, die gefesselten Arme soweit zu koordinieren, dass die Herrin mit der Fußmassage zufrieden war. Ich meine, ich versah meine Aufgabe ganz gut, denn mit viel Zungenspiel und warmem Atem konnte ich ihr zartes, etwas unterkühltes Fußwerk auf Temperatur bringen.
Gewichtszunahme
Meine Betriebstemperatur stieg wenig später ebenfalls kräftig. Eingehakt in die Hängevorrichtung der Deckenwinde und auf ganzer Länge gestreckt wurde ich vorne und unten mit Gewichten beschwert. ‚Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, es steigt der Schmerz, es sinkt die Gier‘. Der so Gepeinigte blickte mit geweiteten Augen ins fröhliche Gesicht der Foltermeisterin, die dem wippenden Gehänge zwischen den Beinen mit strammen Schlägen auf den Hintern weiteren Schwung verlieh. Wenn sich Uma mata-hari-gleich um das geschundene Objekt windet und ihren Körper anpresst, nimmt die kurzzeitig pausierende Lust wieder Fahrt auf. Liegt diese Femme fatale auf dem Strafbock vis-à-vis und stochert mit ihren bestrumpften Beinen in die Weichteile des Gegenübers, ist bald wieder alles im Gleichgewicht. In diesem Wechselspiel verlieren sich Raum und Zeit.
Frisch gezapft
Vielleicht führte meine eskalierende Atemfrequenz zu einem Einsehen der Zeremonienmeisterin: Behutsam pflückte sie mich vom Baum der Erkenntnis, ließ mich am Bett verschnaufen und reichte mir ein Getränk, das sie praktischer Weise aus eigenen Beständen hervorzauberte. Ich nahm dankend an. Es hat große Vorteile, dachte ich mir, dass MANN mit Uma an der Seite immer was zu trinken dabei hat! Damit aber genug der Wohltaten.
Stichqual
Laut Stundenplan stand heute eine besondere Prüfung an: Größere Nadeln oben, mehrere kleinere Nadeln unten. Ich war nach der Behandlung vom letzten Mal noch vollkommen geplättet, wie rückstandsfrei Perforationen der Papilla Mammae verlaufen. Da war am nächsten Tag definitiv nichts mehr zu sehen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Frau vom Fach agierte derart umsichtig, dass selbst das Scrotum nach Entfernen der drei Nadeln keinerlei Spuren aufwies. Besser kann es die erfahrenste Piercerin nicht machen. Schön mit anzusehen, wieviel Freude es Uma bereitet, wenn die Spitze ins Fleisch taucht. Das mildert den Schmerz, der sich unweigerlich ausbreitet. Geschmückt mit fünf Metall-Accessoires im Leib ging es an die zweite Stimmabgabe an diesem Tag.
Erdbeben
Ich hatte Frau Dr. Sadote gebeten, auf Facesitting zu verzichten, und stattdessen Atemreduktion auf die mir liebste Art und Weise zu praktizieren: Mehrere Lagen Nylon über Mund und Nase. In Verbindung mit den nun einsetzenden Maschinensalven der sicherste Weg, mich in meinen Gefühlen ertrinken zu lassen: Die Massagepistole hämmerte minutenlang auf höchster Frequenz, der Atem raste, die Nadeln vibrierten, der Dopaminspiegel stieg, das Denken verabschiedete sich, der Körper bebte und am Ende versah die Prostata ihren treuen Dienst. Gut, dass es sie gibt: Die Prostata und die Uma!

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