Anbei mein Bericht über meinen ersten Tanz mit der Löwin unter den Dominas.
Viel Spaß beim Lesen.
Gruß, Raul
+++
ELEKTRA - BEAUTYFUL BLUE BOSS
Bolero - Sehnsucht
Seit längerem beschäftige mich eine obsessive Phantasie: Die Löwin unter den Dominas, Miss Elektra (misselektra dot com) und meine Stammherrin Ruby June (https://www.ladies-forum.de/forum/re...0%98s-tooltime) gemeinsam auf der großen Bühne der Passionfactory in Nürnberg: Inszenierung des Theaterstücks ‚Inquisition 2.0‘! Meine mutige Frage bei Ruby, ob sie sich darauf einlassen würde, fiel zum Glück auf fruchtbaren Boden: Klar würde sie das machen. Elektra wäre ihr persönlich bekannt. Es sei halt nur so, dass die gewünschte Konstellation selten eintreffen würde: Beide zur selben Zeit am selben Ort.
Im Wochenrhythmus studierte ich fortan die Tourdaten der beiden Mistresses und es schien, als würde sich die Unvereinbarkeit der Elemente Wasser und Feuer im Dominaorbit fortsetzen: Kein gemeinsamer Auftritt der blauen Powerfrau und der roten Göttin. Ich dachte mir frustriert: Da haben beide den gleichen Webdesigner und kommen trotzdem nie zusammen.
Paso Doble - Blick nach vorne
Urplötzlich: 13. März 26. Miss Elektra eingebucht. Ruby June eingebucht. Auch noch an einem Freitag!!! Daran hatte ich nur beste Erinnerungen (https://www.ladies-forum.de/forum/re...ote-lady-alexa). Nichts wie hin zum Smartphone, Anfrage gesendet. Keine Stunde später: Ja, das klappt, sie hätte sich mit Elektra bereits abgesprochen, die Sache würde laufen.
Es begann der übliche Marathon in Sachen Geduld: Die Tage flossen zäh dahin. Fast sechs Wochen zogen durch’s Land und die Dunkelheit dieses merkwürdigen Winters 2026 machte das Warten nicht leichter. Als sich der Uhrzeiger schließlich doch auf Freitag, den 13ten quälte, hielt ich es fast nicht mehr aus.
Cha-cha-cha - SIE kommt zum Vorschein
Elektra öffnete. Vielmehr: Sie trat ins Scheinwerferlicht. Eine Energiewolke raste auf mich zu und nahm Besitz von mir. Wir Trekkies der Boomer-Generation kennen das: Wenn Captain James T. Kirk in den Bann eines höheren Wesens gerät und dessen Charme verfällt.
Was für eine Hammerfrau! Gut 1,70 m groß (mit High Heels), karibischer Teint, perfekt geschminkt. Dunkle Röntgenaugen. Ein Gesicht ohne jeden Makel. Zähne, die so blitzten und strahlten, dass meine Brustwarzen sofort in ihren Mund springen wollten. Geflochtene Haare, blau gefärbt bis hinab zu ihrem Po. Feminine UND athletische Erhabenheit in Vollendung. Sie begrüßte mich freundlich. Ich zerfloss. Wenn mich etwas völlig aus dem Konzept bringt, ist das eine Stimme, die ich so nicht erwartet hätte. Auf ihrem Insta-Channel gibt es eine Menge traumhafter Bilder, jedoch kein Tondokument von ihr. Schade: Denn ihr leichter, spanischer Akzent verleiht ihr eine Einzigartigkeit, die sich ins Gedächtnis brennt. Wenn sie Dich später in der Session fragt, ob ihr Kaffee so wurzig (kein Tippfehler) wie angekündigt schmeckt, vergisst du diesen Augenblick nie wieder.
Salsa - Ab ins Abenteuer
Wir gingen ins große Verhörzimmer, setzten uns an den Konferenztisch und plauderten ein wenig. Ruby trat ein. Ein Moment, wie geschaffen für eine Superzeitlupe: Miss June schreitet auf hohen Haken auf dich zu, neben dir thront Miss Elektra im aufreizenden Outfit. Eine kühle Cola dimmte die Betriebstemperatur. Ich packte meine Mitbringsel aus. Vier Bäckertüten mit Frühstücksware für die beiden Schönheiten. Elektra blickte höchst erfreut und meinte anerkennend zur Kollegin: ‚Wow! Den hast du ja gut erzogen!‘. Ruby nickte und schaute sehr zufrieden. Bei der Präsentation eines nachgebildeten Hasen aus dem Süßwarensortiment zauberte ich ihr ein Lächeln ins Gesicht: ‚Ostern kommt - da müssen wir Eier färben‘. Ich dachte an die Bilder, die sie vor genau einem Jahr im Netz veröffentlicht hatte: Ein blau gefärbtes Osterei, penetriert mit Ihrem Stilettoabsatz, die Schale kurz vorm Bersten. Wie wenn sie meine Gedanken erraten hätte, kam sofort: ‚Keine Ostereier, Du Dummerchen - Deine!‘. Gelächter in der Runde.
Flugs ins Bad und mit Ruby wieder zurück: Versehen mit einer blickdichten Augenbinde durfte ich mich an die Hüften meiner Göttin klammern und ihr im Gleichschritt folgen. Erheiterung bei Elektra, als wir ankamen. Lag wohl am passenden Motiv zur Jahreszeit: Vorne die Hirtin, hinten das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Zur Beruhigung schmiegte sie sich an mich, meinte aufreizend, sie hätte sich ausgezogen, fuhr mit ihren Armen von hinten an mein Gemächt und sofort stellte sich das gewünschte Resultat ein.
Rumba - Emotion
Derart angeteasert wurde ich in den Netzkäfig mit Flaschenzug geschnürt: Ein Kettenkonstrukt, das sich beim Hochziehen verengt und wie ein Korsett den Körper umhüllt. Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes. Während ich bewegungsunfähig und blind einen Meter über dem Boden schwebte, waren alle Stellen meines Körpers frei zugänglich. Gemäß dem Motto der Session ‚Inquisition 2.0’ begann Elektra mit elektrischer Unterstützung, mir Geständnisse zu entlocken. Ich sollte meine geheimsten Phantasien preisgeben.
Einer 9-Volt-Blockbatterie beim Entladen zuzusehen, ist eine spannende Angelegenheit, zumal als direkt Betroffener. Sicherheitshalber gab sie mir vor der Prozedur mit auf meinen Leidensweg, dass ihr übliches Safewort, ein dreimal hintereinander ausgesprochenes ‚Gnade’, wirkungslos sei, weil, Zitat ‚Gnade heute frei hätte’. Ihre schadenfrohe Lache bekräftigte dieses Statement mehr als überzeugend. Inmitten meines Zuckens - Elektra: ‚Wir haben hier einen echten Zappelphilipp‘ - wurde mir die Augenbinde abgenommen. Du schaust, an der Zimmerdecke hängend, auf zwei belustigte Frauen, die dir eine Gemeinheit nach der anderen zufügen, deren Schönheit dich aber so fesselt, dass die Lust nicht weicht. In diesem toxischen Gleichgewicht weiten sich die Schmerzgrenzen des Delinquenten konsequent.
Tango - Spannung
Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich ‚entkerkert‘. Die Dominas führten mich behutsam aufs Bett. Dort wartete bereits wieder eine Fixierung auf mich: Über die Bettlänge verteilt lagen sieben Riemen, die meinen Körper nun nicht in Metall schnürten, sondern in Leder. Das Resultat unterschied sich in nichts. Die intimen Körperregionen wurden erneut verdrahtet und elektrische Impulse eingeleitet. Ruby ging irgendwann mein stetes Hecheln auf die Nerven. Kurzerhand setzte sie sich auf mein Gesicht und freute sich, dass die lästigen Geräusche jäh verstummten. In mir verstummte noch etwas, nämlich meine Atmung. Das folgende Wechselspiel, am besten betitelt mit ‚Red air - green air‘, ist eine besonders perfide Spielart meiner roten Göttin, und sie trieb mir damit derart viel Schweiß aus dem Körper, dass Elektra offensichtlich Mitleid bekam. ‚Oh, ich sehe, Du brauchst einen Schluck zu trinken, nicht wahr?‘. Sprach’s, und tauschte mit Ruby die Position.
Was sich nun über mir entlud, forderte meine gesamte Aufmerksamkeit. Ich verweise an dieser Stelle auf den oben erwähnten, einprägsamen spanischen Akzent der blauen Löwin. Zu ihrer Frage, ob ihr körperfiltrierter Kaffee die richtige Würze hätte, fällt mir folgender Reim ein:
Heiter hört der Sklave zu,
wie das ‚Ü’ mutiert zum ‚U‘.
Fasziniert von diesem Klang,
wird der Bitterstoff sodann,
brav gedanklich abstrahiert
und mit Freude konsumiert!
Foxtrott - Gleichklang
Es ging nun dem Höhepunkt entgegen. Elektra nahm mir oben den Atem, Ruby bediente unten die Regler. Rot und blau beherrschten mein Leben. Ich sah oben nur noch zartbraune Haut, ich spürte unten nur noch pulsierende Stöße. Dazu das karibische Kommando, ich müsse doch allmählich wissen, wo Mund und Nase zu sitzen hätten. Eine besondere Zugabe gewährte mir Elektra, als die Lunge dem anspruchsvollen Takt ihres Traumpo’s nicht mehr gewachsen war: Breathplay, wechselweise in ihrer bestrumpften Kniekehle und zwischen ihren schönen Brüsten. Ultraerregend.
Die Damen hatten nach weiteren, endlosen Minuten ein Einsehen und rückten mit schwerem Gerät an. Rubys Massagepistole war mir ja bestens vertraut, aber Elektras Instrument setzte noch eins oben drauf: Es handelte sich um einen XXL-Massagestab mit oben aufgesetztem Silikonkäfig. Das Spiel ging so: Im Käfig hing das Corpus delicti und wurde mit vertikalen Vibrationen aufgepimt. Im Schritt hämmerte die rubysche Massagepistole horizontal und traktierte die Testikel. Irgendwo dazwischen klebten die Pads und gaben Elektronen ab. Besonders abartig: Während ich in den Wahnsinn abdriftete, unterhielten sich die beiden Maschinenführerinnen fachfrauisch über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Apparate. Wieder einmal ein klarer Hinweis, wie die Arbeitswelt gerettet werden kann: Umkehr des Gender-pay-gaps: Während der Mann seinen Trieben erliegt, analysieren die Frauen die Versuchsanordnung.
Leider kam ich am Ende der Aufforderung nicht nach, Bescheid zu geben, wenn ich bereit wäre. Die Umstände ließen es nicht zu, und so ergoß ich mich unkoordiniert in die Gegend. Meine Herrinnen nahmen dies unerwartet gelassen hin.
Habanera - Ausblick
Was nach der DNA-Abgabe mit mir passiert, ist schwer zu beschreiben. Ein Beben, ein stechender Lustschmerz rollt durch meinen gesamten Organismus und führt zu einem einzigen Krampf. Ich könnte heulen und lachen zugleich. Für meine Umgebung besteht in diesen Augenblicken die größte Gefahr von blauen Flecken, weil ich mich in jedes sich bietende Körperteil kralle. Elektra und Ruby stellten generös ihre Extremitäten zur Verfügung und nach einer Zeit der Regeneration kam es zu einer Art ‚Gruppenkuscheln’.
Ich durfte aufwachen und den Kommentaren dieser beiden Schönheiten lauschen. Geduscht und gereinigt freute sich Elektra im Nachgespräch auf das mitgebrachte Vollkornkäsebrot, Ruby verzehrte eine Spinatschnecke und ich leerte eine weitere Cola, ehe mich die Löwin unter den Dominas an der Studiotür herzlich verabschiedete.
Ich werde sie demnächst wieder aufsuchen und ausführlich darüber berichten.
Viel Spaß beim Lesen.
Gruß, Raul
+++
ELEKTRA - BEAUTYFUL BLUE BOSS
Bolero - Sehnsucht
Seit längerem beschäftige mich eine obsessive Phantasie: Die Löwin unter den Dominas, Miss Elektra (misselektra dot com) und meine Stammherrin Ruby June (https://www.ladies-forum.de/forum/re...0%98s-tooltime) gemeinsam auf der großen Bühne der Passionfactory in Nürnberg: Inszenierung des Theaterstücks ‚Inquisition 2.0‘! Meine mutige Frage bei Ruby, ob sie sich darauf einlassen würde, fiel zum Glück auf fruchtbaren Boden: Klar würde sie das machen. Elektra wäre ihr persönlich bekannt. Es sei halt nur so, dass die gewünschte Konstellation selten eintreffen würde: Beide zur selben Zeit am selben Ort.
Im Wochenrhythmus studierte ich fortan die Tourdaten der beiden Mistresses und es schien, als würde sich die Unvereinbarkeit der Elemente Wasser und Feuer im Dominaorbit fortsetzen: Kein gemeinsamer Auftritt der blauen Powerfrau und der roten Göttin. Ich dachte mir frustriert: Da haben beide den gleichen Webdesigner und kommen trotzdem nie zusammen.
Paso Doble - Blick nach vorne
Urplötzlich: 13. März 26. Miss Elektra eingebucht. Ruby June eingebucht. Auch noch an einem Freitag!!! Daran hatte ich nur beste Erinnerungen (https://www.ladies-forum.de/forum/re...ote-lady-alexa). Nichts wie hin zum Smartphone, Anfrage gesendet. Keine Stunde später: Ja, das klappt, sie hätte sich mit Elektra bereits abgesprochen, die Sache würde laufen.
Es begann der übliche Marathon in Sachen Geduld: Die Tage flossen zäh dahin. Fast sechs Wochen zogen durch’s Land und die Dunkelheit dieses merkwürdigen Winters 2026 machte das Warten nicht leichter. Als sich der Uhrzeiger schließlich doch auf Freitag, den 13ten quälte, hielt ich es fast nicht mehr aus.
Cha-cha-cha - SIE kommt zum Vorschein
Elektra öffnete. Vielmehr: Sie trat ins Scheinwerferlicht. Eine Energiewolke raste auf mich zu und nahm Besitz von mir. Wir Trekkies der Boomer-Generation kennen das: Wenn Captain James T. Kirk in den Bann eines höheren Wesens gerät und dessen Charme verfällt.
Was für eine Hammerfrau! Gut 1,70 m groß (mit High Heels), karibischer Teint, perfekt geschminkt. Dunkle Röntgenaugen. Ein Gesicht ohne jeden Makel. Zähne, die so blitzten und strahlten, dass meine Brustwarzen sofort in ihren Mund springen wollten. Geflochtene Haare, blau gefärbt bis hinab zu ihrem Po. Feminine UND athletische Erhabenheit in Vollendung. Sie begrüßte mich freundlich. Ich zerfloss. Wenn mich etwas völlig aus dem Konzept bringt, ist das eine Stimme, die ich so nicht erwartet hätte. Auf ihrem Insta-Channel gibt es eine Menge traumhafter Bilder, jedoch kein Tondokument von ihr. Schade: Denn ihr leichter, spanischer Akzent verleiht ihr eine Einzigartigkeit, die sich ins Gedächtnis brennt. Wenn sie Dich später in der Session fragt, ob ihr Kaffee so wurzig (kein Tippfehler) wie angekündigt schmeckt, vergisst du diesen Augenblick nie wieder.
Salsa - Ab ins Abenteuer
Wir gingen ins große Verhörzimmer, setzten uns an den Konferenztisch und plauderten ein wenig. Ruby trat ein. Ein Moment, wie geschaffen für eine Superzeitlupe: Miss June schreitet auf hohen Haken auf dich zu, neben dir thront Miss Elektra im aufreizenden Outfit. Eine kühle Cola dimmte die Betriebstemperatur. Ich packte meine Mitbringsel aus. Vier Bäckertüten mit Frühstücksware für die beiden Schönheiten. Elektra blickte höchst erfreut und meinte anerkennend zur Kollegin: ‚Wow! Den hast du ja gut erzogen!‘. Ruby nickte und schaute sehr zufrieden. Bei der Präsentation eines nachgebildeten Hasen aus dem Süßwarensortiment zauberte ich ihr ein Lächeln ins Gesicht: ‚Ostern kommt - da müssen wir Eier färben‘. Ich dachte an die Bilder, die sie vor genau einem Jahr im Netz veröffentlicht hatte: Ein blau gefärbtes Osterei, penetriert mit Ihrem Stilettoabsatz, die Schale kurz vorm Bersten. Wie wenn sie meine Gedanken erraten hätte, kam sofort: ‚Keine Ostereier, Du Dummerchen - Deine!‘. Gelächter in der Runde.
Flugs ins Bad und mit Ruby wieder zurück: Versehen mit einer blickdichten Augenbinde durfte ich mich an die Hüften meiner Göttin klammern und ihr im Gleichschritt folgen. Erheiterung bei Elektra, als wir ankamen. Lag wohl am passenden Motiv zur Jahreszeit: Vorne die Hirtin, hinten das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Zur Beruhigung schmiegte sie sich an mich, meinte aufreizend, sie hätte sich ausgezogen, fuhr mit ihren Armen von hinten an mein Gemächt und sofort stellte sich das gewünschte Resultat ein.
Rumba - Emotion
Derart angeteasert wurde ich in den Netzkäfig mit Flaschenzug geschnürt: Ein Kettenkonstrukt, das sich beim Hochziehen verengt und wie ein Korsett den Körper umhüllt. Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes. Während ich bewegungsunfähig und blind einen Meter über dem Boden schwebte, waren alle Stellen meines Körpers frei zugänglich. Gemäß dem Motto der Session ‚Inquisition 2.0’ begann Elektra mit elektrischer Unterstützung, mir Geständnisse zu entlocken. Ich sollte meine geheimsten Phantasien preisgeben.
Einer 9-Volt-Blockbatterie beim Entladen zuzusehen, ist eine spannende Angelegenheit, zumal als direkt Betroffener. Sicherheitshalber gab sie mir vor der Prozedur mit auf meinen Leidensweg, dass ihr übliches Safewort, ein dreimal hintereinander ausgesprochenes ‚Gnade’, wirkungslos sei, weil, Zitat ‚Gnade heute frei hätte’. Ihre schadenfrohe Lache bekräftigte dieses Statement mehr als überzeugend. Inmitten meines Zuckens - Elektra: ‚Wir haben hier einen echten Zappelphilipp‘ - wurde mir die Augenbinde abgenommen. Du schaust, an der Zimmerdecke hängend, auf zwei belustigte Frauen, die dir eine Gemeinheit nach der anderen zufügen, deren Schönheit dich aber so fesselt, dass die Lust nicht weicht. In diesem toxischen Gleichgewicht weiten sich die Schmerzgrenzen des Delinquenten konsequent.
Tango - Spannung
Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich ‚entkerkert‘. Die Dominas führten mich behutsam aufs Bett. Dort wartete bereits wieder eine Fixierung auf mich: Über die Bettlänge verteilt lagen sieben Riemen, die meinen Körper nun nicht in Metall schnürten, sondern in Leder. Das Resultat unterschied sich in nichts. Die intimen Körperregionen wurden erneut verdrahtet und elektrische Impulse eingeleitet. Ruby ging irgendwann mein stetes Hecheln auf die Nerven. Kurzerhand setzte sie sich auf mein Gesicht und freute sich, dass die lästigen Geräusche jäh verstummten. In mir verstummte noch etwas, nämlich meine Atmung. Das folgende Wechselspiel, am besten betitelt mit ‚Red air - green air‘, ist eine besonders perfide Spielart meiner roten Göttin, und sie trieb mir damit derart viel Schweiß aus dem Körper, dass Elektra offensichtlich Mitleid bekam. ‚Oh, ich sehe, Du brauchst einen Schluck zu trinken, nicht wahr?‘. Sprach’s, und tauschte mit Ruby die Position.
Was sich nun über mir entlud, forderte meine gesamte Aufmerksamkeit. Ich verweise an dieser Stelle auf den oben erwähnten, einprägsamen spanischen Akzent der blauen Löwin. Zu ihrer Frage, ob ihr körperfiltrierter Kaffee die richtige Würze hätte, fällt mir folgender Reim ein:
Heiter hört der Sklave zu,
wie das ‚Ü’ mutiert zum ‚U‘.
Fasziniert von diesem Klang,
wird der Bitterstoff sodann,
brav gedanklich abstrahiert
und mit Freude konsumiert!
Foxtrott - Gleichklang
Es ging nun dem Höhepunkt entgegen. Elektra nahm mir oben den Atem, Ruby bediente unten die Regler. Rot und blau beherrschten mein Leben. Ich sah oben nur noch zartbraune Haut, ich spürte unten nur noch pulsierende Stöße. Dazu das karibische Kommando, ich müsse doch allmählich wissen, wo Mund und Nase zu sitzen hätten. Eine besondere Zugabe gewährte mir Elektra, als die Lunge dem anspruchsvollen Takt ihres Traumpo’s nicht mehr gewachsen war: Breathplay, wechselweise in ihrer bestrumpften Kniekehle und zwischen ihren schönen Brüsten. Ultraerregend.
Die Damen hatten nach weiteren, endlosen Minuten ein Einsehen und rückten mit schwerem Gerät an. Rubys Massagepistole war mir ja bestens vertraut, aber Elektras Instrument setzte noch eins oben drauf: Es handelte sich um einen XXL-Massagestab mit oben aufgesetztem Silikonkäfig. Das Spiel ging so: Im Käfig hing das Corpus delicti und wurde mit vertikalen Vibrationen aufgepimt. Im Schritt hämmerte die rubysche Massagepistole horizontal und traktierte die Testikel. Irgendwo dazwischen klebten die Pads und gaben Elektronen ab. Besonders abartig: Während ich in den Wahnsinn abdriftete, unterhielten sich die beiden Maschinenführerinnen fachfrauisch über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Apparate. Wieder einmal ein klarer Hinweis, wie die Arbeitswelt gerettet werden kann: Umkehr des Gender-pay-gaps: Während der Mann seinen Trieben erliegt, analysieren die Frauen die Versuchsanordnung.
Leider kam ich am Ende der Aufforderung nicht nach, Bescheid zu geben, wenn ich bereit wäre. Die Umstände ließen es nicht zu, und so ergoß ich mich unkoordiniert in die Gegend. Meine Herrinnen nahmen dies unerwartet gelassen hin.
Habanera - Ausblick
Was nach der DNA-Abgabe mit mir passiert, ist schwer zu beschreiben. Ein Beben, ein stechender Lustschmerz rollt durch meinen gesamten Organismus und führt zu einem einzigen Krampf. Ich könnte heulen und lachen zugleich. Für meine Umgebung besteht in diesen Augenblicken die größte Gefahr von blauen Flecken, weil ich mich in jedes sich bietende Körperteil kralle. Elektra und Ruby stellten generös ihre Extremitäten zur Verfügung und nach einer Zeit der Regeneration kam es zu einer Art ‚Gruppenkuscheln’.
Ich durfte aufwachen und den Kommentaren dieser beiden Schönheiten lauschen. Geduscht und gereinigt freute sich Elektra im Nachgespräch auf das mitgebrachte Vollkornkäsebrot, Ruby verzehrte eine Spinatschnecke und ich leerte eine weitere Cola, ehe mich die Löwin unter den Dominas an der Studiotür herzlich verabschiedete.
Ich werde sie demnächst wieder aufsuchen und ausführlich darüber berichten.

Kommentar